IN DER SCHNEERUHE
ANKOMMEN​

Dem Winter ganz nah

Im Winter rückt der Berg näher. Wenn der Schnee sich wie eine schützende Decke über den Berg legt, werden Linien klarer. ​ Was trägt, bleibt. Was nicht, tritt zurück. Im ersten Licht des Tages durchbricht das Knirschen der Spuren die gedämpfte Ruhe, lange bevor die erste Gondel den Berg erreicht.​ Die Natur bestimmt den Takt: klare Luft, leise Geräusche, Wärme am Feuer. Aus der Ruhe wächst Geborgenheit, Zeit verliert hier ihre Dringlichkeit. Ungeschönt und unverstellt lenkt die Winterwelt den Blick auf das, was trägt: Auf das Einfache. Auf das Echte.

Ein Tag im berc Winter

07:30 – DER MORGEN BEGINNT LEIS

Noch bevor die erste Gondel aus dem Tal hinauffährt, führt der Weg direkt vom eriro hinaus auf die Pisten der Ehrwalder Alm. Ski-in, Ski-out. Unberührter Schnee, leere Hänge, nur das leise Gleiten der Ski. Das erste Licht des Tages legt sich über die Gipfel – Rosa legt sich ins Blau. Nichts trennt vom Moment.

08:00 – Erste Spuren im Pulverschnee

Die Kälte klärt den Kopf, jeder Schwung ist bewusst gesetzt. Der Berg zeigt sich weit und erhaben. Der Skipass ist Teil des All-In-Service.

09:00 – Wärme & Stärkung

Zurück für eine Pause: Die Hände wärmen sich, der Blick ruht auf der verschneiten Weite. Stärkende Köstlichkeiten mit regionalen Produkten stehen bereits gedeckt auf dem Tisch – dicke Socken an den Füßen, ein leises Lächeln auf den Lippen. Das selige Wissen: man hat schon etwas für sich getan. Ohne Zuschauer, nur mit sich. 

10:30 - Der Berg in seinem Wintergewand

Schritt für Schritt, begleitet von der weißen Weite. Der Blick öffnet sich, Gemsen springen von Felsen zu Felsen, ein Rabe wird zum freundlichen Gesellen. Schneeschuhwanderung mit unserem Guide durch die verschneite Berglandschaft schärft den Blick auf das Leben im berc Winter. 

13:30 – Einkehr & Pause

Wärmende Küche und der Geschmack des Berges. Wind und Wetter auf dem Teller – die Launen der Jahreszeit in nährende Speisen verwandelt. Besinnung. Ein Buch, ein Gesellschaftsspiel, ein dampfender Kräutertee, der Blick auf die weiße Landschaft.

15:00 – hantwerc & Loslassen

Töpfern oder Arbeiten mit Holz und Händen. Echtes Material, die eigene Fantasie in Formen fließen lassen, Gedanken dürfen ziehen. Ein meditativer Rhythmus, der erdet und sammelt. 

16:30 – Wärme & Erholung

ochi kema: Sauna, Wasser, Heuraum und Klangliegen. Die Wärme durchdringt den Körper, während draußen das Abendrot die schneebedeckten Berggipfel in feurigen Farben erhellt. Ein Naturschauspiel, das einen in den Bann zieht.  

19:00 – Abend am Feuer

Das Abendessen wärmt von innen, denn es ist mit Bedacht entstanden. Geschichten entstehen – manchmal gesprochen, oft nur gedacht. Wie früher, wenn Familien an Winterabenden zusammensaßen und Geschichten erzählen.

21:00 – Nacht über dem Berg

Draußen glitzert der Schnee im Mondlicht mit einem Himmel voller Sterne. Drinnen Ruhe, Geborgenheit, das leise Knistern des Feuers. Ein gutes Glas Wein. Der Berg hält Wacht.